Wer wir sind

Wir sind ein ehrenamtliches Netzwerk, das Menschen hilft, ihren verlorenen Ring auf Usedom wiederzufinden. Kein Call-Center, keine Stundensätze — nur Leute mit Detektor, Zeit und Ortskenntnis.

Ehrenamtliches Netzwerk

Kein Unternehmen — ein Netzwerk

Hinter dieser Seite steht kein Call-Center und keine Firma mit Stundensatz, sondern Menschen, die das Suchen mit dem Metalldetektor beherrschen und ihre Zeit dafür geben. Wir gehören zum Ringjäger-Netzwerk, das deutschlandweit Verlorenes wiederfindet, und kümmern uns um die Fälle auf Usedom. Wenn du anrufst, sprichst du mit jemandem aus diesem Netzwerk — eines der Mitglieder ist Patrik Flömer, der die Einsätze hier mit organisiert.

Wir reisen zur Insel an, oft innerhalb von 12 bis 48 Stunden, nach Absprache. Feste Versprechen zur Anfahrtszeit geben wir nicht — die beiden Klappbrücken und das Wetter lassen sich nicht planen. Aber je früher du dich meldest, desto eher finden wir ein gutes Zeitfenster.

Übergabe des gefundenen Rings am Strand

Warum ehrenamtlich

Weil die Suche fast nichts kosten soll

Ein verlorener Ehering hat selten einen hohen Materialwert, aber einen großen ideellen — daran soll die Hilfe nicht scheitern. Deshalb ist die Suche selbst kostenlos. Ein Finderlohn ist freiwillig, und Fahrtkosten rechnen wir nach Absprache ab. Anders als gewerbliche Anbieter stellen wir keinen Stundensatz in Rechnung. Das hält den Einstieg niedrig: Du musst nicht überlegen, ob sich der Anruf „lohnt".

Womit wir suchen

  • XP Deus II

    Funkloser, wasserdichter Multifrequenz-Detektor. Wir trennen damit am Sandstrand Goldring von Kronkorken und arbeiten auch in der nassen Brandungszone der Spülsaum-Kante.

  • Minelab Manticore

    Hohe Empfindlichkeit auf kleine Goldringe, dazu eine präzise Tiefen- und Metallanzeige. Stark dort, wo viel Störmetall im Sand liegt — etwa unter Strandkorbfeldern und Promenaden.

  • Pinpointer

    Das kurze Handgerät lokalisiert den Ring im ausgehobenen Sand auf wenige Zentimeter genau. So bleibt das Loch klein und der Strand weitgehend unberührt.

  • Tauchausrüstung

    Für Suchen unter Wasser — vor Seebrücken, an Buhnenfeldern oder in flachen Binnenseen. Wir tauchen den weichen Grund systematisch ab, statt nur vom Ufer aus zu suchen.

  • Ferngesteuerter Unterwasserroboter (ROV) im Einsatz

    200-m-ROV

    Der ferngesteuerte Unterwasserroboter erreicht Tiefen, in die kein Taucher mehr geht. Mit Kamera und Greifer bergen wir damit auch das, was tief im Wasser liegt.

Was wir nicht versprechen

Unsere Grenzen — offen gesagt

Nicht jede Suche gelingt. Wenn der Ring zu lange im bewegten Sand lag, bei starkem Seegang oder wenn die Stelle nicht mehr einzugrenzen ist, stoßen auch wir an Grenzen. In Naturschutzgebieten wie dem Streckelsberg bei Koserow, der Halbinsel Gnitz oder dem Peenemünder Haken suchen wir nicht oder nur nach Freigabe. Und auf der polnischen Seite hinter Ahlbeck gilt anderes Recht — dort vermitteln wir nicht.

Der Einsatz von Metalldetektoren ist in Mecklenburg-Vorpommern genehmigungspflichtig (§ 12 DSchG M-V). Unsere Einsätze erfolgen mit der erforderlichen Genehmigung. Wer dir als Ringfahnder das Blaue vom Himmel verspricht, sollte dich misstrauisch machen — wir sagen lieber ehrlich, wie die Chancen stehen.

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  • Ehrenamtlich — nur Fahrtkosten

Ring verloren? Nimm Kontakt auf.

Je früher die Suche beginnt, desto besser stehen die Chancen. Ruf an oder schreib uns kurz, was passiert ist.

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